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Unsichtbar die
Fäden |
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Jagdsaison Ein
waidwundes Tier |
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(Phidias = Bildhauer, 5.Jh. v. Chr.) |
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Und fern von mir |
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Den roten Wein |
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Anmerkung:
Niemals haben mich so viele E-Mails zu einem meiner Gedichte erreicht, wie zu diesem.
Immer wieder über den "Löwen" befragt, möchte ich hier erklären, daß ich in diesem Falle in erster Linie
das Sternbild "Löwe" meine. Ich habe es beim mitternächtlichen Spaziergang genau so gesehen
und dann sofort in diesem Text verarbeitet. Aber ich bin mir auch dessen bewußt gewesen,
daß der Text nicht weniger sinnig ist, wenn man sich einen lebendigen Löwen vorstellt.
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Steigt die Sonne Empor aus den Feldern Färbt sie die Wolken Des Himmels glutrot. Sie macht mich sehnend, Sie läßt mich verlangen, Ich spüre das Leben, Ich spüre den Tod. Glutrote Zeichen Der ewigen Schöpfung Immerzu warnend: Ich bin nicht nur Schein. Seht nur, ihr Menschen Ich muß euch erinnern Ich bin nicht Symbol nur Für´s Leben allein. Ich bring auch den Tod oft, Bin Schuld an Verderben, Laß durch meine Gluten Viel Unheil entsteh´n; Ich schaffe mir Wüsten Und lege oft Brände Und wenn ich erst fortbleib Wird Kälte entsteh´n. Ich raub euch die Wärme, Das wohl´ge Verlangen Ich laß euch erfrieren Wo ich nicht erschein´; Seht nur, ihr Menschen, Und laßt euch erinnern: Ich bin nicht Symbol nur Für´s Leben allein ! Gisela Happekotte © |
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Mädchen:
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